„Esst ihr eigentlich jeden Tag Lupinen?“ Diese Frage bekommen wir tatsächlich ziemlich oft gestellt. Die Antwort ist: Nein. Nur weil wir auf unserem Hof Süßlupinen anbauen und daraus Lebensmittel entwickeln lassen, besteht bei uns natürlich nicht jede Mahlzeit aus Lupinen. Wir essen abwechslungsreich und ganz normal – so, wie es gerade zu unserem Familienalltag passt.
Trotzdem haben Süßlupinen inzwischen ihren festen Platz in unserer Küche. Wir probieren gerne aus, wie sie sich in bekannte Gerichte einbauen lassen. Dabei ist uns wichtig, dass es schmeckt, unkompliziert bleibt und der ganzen Familie gefällt. Denn ein Rezept kann noch so interessant klingen: Im Alltag muss es auch funktionieren.

So verwenden wir sie in der Küche

Manchmal ersetzen wir einen Teil des herkömmlichen Mehls durch Lupinenmehl. An anderen Tagen kommen unsere Lupinennudeln auf den Tisch. Und gelegentlich entsteht beim Ausprobieren etwas, an das wir vorher gar nicht gedacht hatten.
Wir müssen dafür nicht jedes Mal ein völlig neues Gericht erfinden. Oft beginnt es mit einem Rezept, das wir ohnehin gerne mögen. Pfannkuchen, Pizza, Brot oder Flammkuchen bieten beispielsweise Möglichkeiten, Lupinenmehl einzusetzen. Dabei kommt es auf das jeweilige Rezept an, wie viel sich gut ergänzen oder ersetzen lässt.
Unser Tipp für den Einstieg: Sucht euch zunächst ein Gericht aus, das ihr gerne zubereitet, und probiert eine passende Rezeptvariante mit Lupine aus. So könnt ihr in Ruhe kennenlernen, wie sie schmeckt und wie sich der Teig verarbeiten lässt.

Lupinenpizza für die Familie

Ein Beispiel aus unserer Küche ist unsere Lupinenpizza. Dafür verwenden wir einen Teig mit Lupinenmehl und belegen ihn ganz nach Geschmack. Bei uns gab es zuletzt unter anderem Thunfisch und Salami mit Paprika.
Auch das Vorbereiten gehört für uns zum Alltag. Wenn das Essen schon ein Stück weit vorbereitet ist, wird es am nächsten Tag entspannter. Aufwendige Küchenprojekte machen zwar gelegentlich Spaß, aber sie passen eben nicht in jeden Tag zwischen Arbeit, Hof undFamilie.

Wenn es schnell gehen soll: Lupinennudeln

Nicht immer bleibt Zeit, einen Teig anzusetzen oder etwas Neues auszuprobieren. Dann sind unsere Lupinennudeln eine unkomplizierte Möglichkeit. Mit ihrer Kochzeit von sechs Minuten sind sie schnell fertig.
Dazu passen zum Beispiel Pesto, eine Tomatensoße oder Gemüse, das gerade da ist. Auch unsere Lupinenbolognese lässt sich dazu kombinieren. So kann jeder selbst entscheiden, wie viel Zeit und Vorbereitung gerade möglich sind.

Backen mit Lupine: von Brot bis Pflaumenkuchen

Beim Backen entdecken wir ebenfalls immer wieder neue Ideen. Unsere Lupinenbrot-Backmischung lässt sich beispielsweise mit Walnüssen oder etwas schwarzem Sesam ergänzen. Schon solche kleinen Veränderungen bringen Abwechslung auf den Tisch.
Besonders schön finden wir es, wenn Anregungen von anderen kommen. So ist aus unserer Brotbackmischung auch schon ein Pflaumen-Streuselkuchen entstanden. Auf diese Idee kamen unser Nachbar Bernhard und seine Frau Christiane. Ein schönes Beispiel dafür, dassman ein Produkt manchmal ganz anders verwenden kann, als wir selbst zunächst gedacht haben.
Auch Pfannkuchen mit einem Anteil Lupinenmehl oder ein Flammkuchen zeigen, wie vielseitig sich die Lupine einsetzen lässt. Wir probieren solche Varianten gerne aus und teilen unsere Erfahrungen mit euch.

Vom Acker auf unseren Teller

Dass wir mit Süßlupinen kochen und backen, hat für uns natürlich auch mit unserem Hof zu tun. Wir begleiten die Pflanzen auf unseren Äckern in Rinkerode und erleben, wie aus der Aussaat schließlich eine Ernte wird.
Gleichzeitig möchten wir zeigen, dass unsere Lupinen ganz selbstverständlich neben anderen Lebensmitteln ihren Platz finden können. Bei uns gehören pflanzliche Gerichte genauso dazu wie Mahlzeiten mit Fleisch. Wir freuen uns über die zusätzlichen Möglichkeiten, die diese Hülsenfrucht mitbringt.
„Vom Acker auf den Teller“ ist bei Eickenbecks Hofgenuss deshalb ziemlich wörtlich gemeint. Und auf dem Teller darf es gerne abwechslungsreich bleiben.

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