Neuigkeiten von uns...

Auf unserem Hof passiert immer etwas. Davon erzählen wir hier. Schauen Sie gerne von Zeit zu Zeit vorbei und bleiben auf dem Laufenden.

25.01.2021

Jetzt sind auch Lupinenschrot und -mehl zu haben

Wir sind wirklich stolz, dass wir seit dieser Woche jetzt auch Lupinenmehl und Lupinenschrot verkaufen können. Denn unsere Etiketten dafür sind endlich da. Wir finden, sie sind echt gut gelungen; an dieser Stelle allen Beteiligten ein großes Dankeschön!

Die Etiketten geben Ihnen als Konsumenten alle Infos, die Sie brauchen. Die passenden Rezepte liefern wir gleich dazu. Damit können kochbegeisterte und gesundheitsbewusste Verbraucher Mehl und Schrot von EICKENBECKs Hofgenuss nach Belieben in der Küche einsetzen.

Damit das möglich wird, weiten wir derzeit unser Verkaufsstellen-Netz aus und führen etliche Gespräch mit interessierten Kooperationspartnern im Münsterland. Aber online bestellen geht natürlich auch.

12.01.2021

Vom Acker übers Labor auf den Teller

Unsere Idee, Leckeres aus Lupinen auf den Teller zu bringen und damit für mehr Nachhaltigkeit und eine neue Landwirtschaft zu sorgen, zieht immer weitere Kreise. So berichteten die Westfälischen Nachrichten in Münster kurz vor Weihnachten von unserer Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Guido Ritter (FH Münster) und Thomas Hidding, Inhaber des gleichnamigen Feinkostgeschäftes in Nordwalde.

Professor Ritter leitet den Fachbereich Oecotrophologie an der Fachhochschule und ist wissenschaftlicher Leiter des FoodLab in Münster, das die Rezepturen für die Produkte von EICKENBECKs Hofgenuss entwickelt hat. Hidding, der eigentlich auf Fleisch- und Wurstwaren spezialisiert ist, hat die pflanzliche Alternative für Burger-Patties und mehr gerne ins Programm genommen, weil immer mehr Menschen in seinen Geschäften genau danach fragen, beispielsweise wenn sie Gäste bewirten, die nicht alle Fleisch essen.

Wir sind glücklich, dass die Burger-Patties, Lupinen-Nudeln und die anderen Leckereien von EICKENBECKs Hofgenuss bei den Verbrauchern in der Region so gut ankommen. Die Vorarbeit hat sich wirklich gelohnt. Denn schließlich sollen sie nicht nur uns gut schmecken, sondern auch die Menschen draußen im Lande überzeugen.

Deshalb freut es uns auch sehr, dass mittlerweile viele Medien auf uns aufmerksam geworden sind und über die Süßlupinen aus Rinkerode und unsere innovativen Ideen berichten. Denn, so sagt es Prof. Ritter, die „Süßlupine ist ein Star unter den pflanzlichen Proteinlieferanten“, sie stelle mitunter sogar die Sojabohne in den Schatten. Ganz davon abgesehen, dass sie regional erzeugt werden kann. Sie braucht eben keine weiten Transportwege und punktet mit ihren positiven Wirkungen auf Umwelt, Boden, Klima und Artenvielfalt. Wir haben die Hülsenfrucht im vergangenen Jahr auf dreieinhalb Hektar Ackerfläche angebaut. Jetzt wird die trocken gelagerte Ernte nach und nach verarbeitet.

Foto: Wissenschaft, Landwirtschaft und Einzelhandel arbeiten hier zusammen. Prof. Dr. Guido Ritter (l.) von der FH Münster, der Agraringenieur Burkhard Voß und der Einzelhändler Thomas Hidding (r.) haben gemeinsam regionale und nachhaltige Lebensmittel auf den Weg gebracht. (Foto: FH Münster/Dzemila Muratovic)

20.10.2020

Henning Rehbaum: „Lupinen-Pioniere“

Sehr gefreut haben wir uns in der vergangenen Woche über den Besuch unseres Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum auf unserem Hof in Eickenbeck. Henning Rehbaum wohnt quasi in der Nachbarschaft in Sendenhorst und vertritt die Anliegen der Münsterländer Bevölkerung im nordrhein-westfälischen Landtag.

Wir haben ihm schon immer mal – bei verschiedenen Treffen – von unserer Idee des Lupinen-Anbaus erzählt und auch über die Fortschritte berichtet. Die konnte er jetzt direkt vor Ort bei uns auf dem Hof in Augenschein nehmen; er konnte die Lupinenkörner durch die Finger laufen lassen, Schrot und Mehl begutachten und sich von den neuen Produkten von EICKENBECKs Hofgenuss erzählen lassen. Schließlich wurde das Projekt u.a. mit Landesmitteln aus dem Innovationsgutschein des NRW-Wirtschaftsministeriums gefördert.

Mit der Entwicklung der regionalen Lupinen-Produkte hatten wir eigens die Fachhochschule für Oecotrophologie Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Guido Ritter beauftragt. EICKENBECKs Hofgenuss ist des Weiteren durch jahrelange Zusammenarbeit mit der Food Processing Initiative aus Bielefeld und dem Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) aus Dortmund-Witten entstanden.

Henning Rehbaum fand es sehr spannend, dass die Hülsenfrucht jetzt beispielsweise zu pflanzlichen Burger-Patties, zu Falafel, Lupinennudeln oder gut gewürzten Hummus verarbeitet wird. Die sind seit kurzem ja auf dem Markt und können über unsere Partner bezogen werden oder sind auf der Speisekarte der dort genannten Restaurants zu finden.

Was Rehbaum hervorhob: „Seit Generationen haben unsere Landwirte neue Feldfrüchte, Züchtungen und Anbaumethoden ausprobiert. Mit ihren Lupinen-Produkten von eigenen Feldern schafft sich die Familie Voss ein neues, durch und durch unternehmerisches Standbein neben der Viehhaltung“, schrieb er in einer Presseinformation. „Ich wünsche der Familie Voss als Lupinen-Pionier in Westfalen-Lippe viel Erfolg im Markt für regionale, pflanzliche Ernährung“.

Herzlichen Dank, Henning Rehbaum! Uns haben der Austausch und die mit dem Besuch zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung gezeigt, dass wir mit den Lupinen auf dem richtigen Weg sind. Und etwas Neues anzubauen, dass dem Ackerbau und der Umwelt genauso zugutekommt wie der menschlichen Ernährung.

01.08.2020

JETZT WIRD GEERNTET

Heute hat die Ernte der Lupinensamen begonnen. Wir mussten uns beeilen und haben den Lohnunternehmer, der auch unser Nachbar ist, mit dem Dreschen beauftragt. Die Sonne der letzten Tage haben die Schoten schneller reifen lassen als gedacht. So kam „Jopp“ mit seinem Mähdrescher und dem passenden Drescheinsatz, damit die Körner im Dreschkasten landen und nicht vorher aufs Feld fallen.

Die Hitze dieser Tage hat die Lupinen-Schoten sehr trocken werden lassen, so dass wir uns schnell zur Ernte entscheiden mussten. Denn wenn die Hüllen fast wie Papier sind, platzen sie sehr schnell auf – und die Körner fallen zu Boden und sind dann nicht mehr zu ernten. Das heißt, wir müssen schneller sein und den bestmöglichen Erntezeitpunkt erwischen.

Die Körner selbst sind bei der Ernte noch ein wenig feucht. Um sie gut lagern zu können, müssen sie nachgetrocknet werden. Das macht die Raiffeisen-Genossenschaft Ascheberg für uns. Die getrockneten Lupinenkörner stehen danach in Säcken bereit für die Verarbeitung im Herbst und Winter. Für die Weiterverarbeitung zu EICKENBECKs Hofgenuss.

18.07.2020

GRÜSSE VOM HOF

Der Sommer in diesem Jahr ist mal wieder sehr trocken, der dritte trockene Sommer in Folge. Das macht uns schon ziemliche Sorgen, wenn auch unsere Lupinen auf dem Feld sehr gut stehen und sich gut entwickeln. Lupinen haben eine Pfahlwurzel und kommen besser mit trockenen Perioden zurecht als andere Feldfrüchte. Ein weiterer Pluspunkt für unsere Entscheidung zugunsten der Lupine...

Wie mag die Ernte werden? Noch sieht es wirklich gut aus. Das ist der Lupine selbst zu verdanken, die dank des tiefgründigen Wurzelwerks an Wasser und Nährstoffe kommt. Und den fürs Wachstum wichtigen Stickstoff nimmt sie aus der Luft.

Und wir? Wir sind dabei, die Rezepte für EICKENBECKs Hofgenuss zu verfeinern. Viktoria hat heute ein Dinkel-Vollkornbrot mit Lupinen gebacken. Und weil der Backofen schon einmal aufgeheizt war, gleich noch ein Blech Müsliriegel hinterhergeschoben. Die sind sehr willkommen bei der Arbeit auf dem Feld. Und sonst ein toller Pausen-Snack für die Mädchen. Natürlich mit Lupinen und einfach nur lecker...

29.05.2020

ES BLÜHT…

… auf unserem Lupinenfeld. In diesem Jahr stehen zum zweiten Mal Süßlupinen auf unserem Acker und die weißen Blüten erfreuen uns und die Radfahrer, die des Weges kommen. Viele fragen sich, was das für eine Pflanze ist, die dort angebaut wird. Denn sie ist in unserer Region nur selten zu finden. Die „Blumen“ sind aber nicht für den Blumenstrauß gedacht, sondern blühen für Lupinenmehl und -schrot, woraus die Lupinen-Burger-Patties und Lupinen-Nudeln von EICKENBECKs Hofgenuss gemacht werden.

Nur kurz währt die Augenweide der Lupinenblüte: Schon nach etwa 7 bis 10 Tagen ist die Pracht vorbei. Ihre Blüten sind in der sonst blütenarmen Zeit eine wahre Insektenweide und tragen zur Artenvielfalt auf dem Acker erheblich bei. Die Lupine bereichert unsere Fruchtfolge und ist gut für den Boden, und die eiweißhaltigen Körner sind heimisches Super-Food in unserer Ernährung.

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